Einladung zur Hollfeld-Wallfahrt mit mehr als 40 Kilometer Wegstrecke

Zum 266. Mal wallen die Litzendorfer am Donnerstag, den 24. Mai, zum Hl. Salvator nach Hollfeld. Aufbruch ist um zwei Uhr in der Früh, nach dem Pilgersegen durch Pfarrer Georg Lohneiß, im Schimmelsgraben, unterhalb der Pfarrkirche St. Wenzeslaus. Unter den Klängen der Litzendorfer Blaskapelle machen sich wieder sehr viele Pfarrbürger aus den Pfarreien Litzendorf/Lohndorf und aus Nachbarpfarreien auf den sehr strapaziösen Weg.
Die Morgenluft erfrischend weht, sie trägt weithin das Bittgebet, zum Berg hinauf – im grauen Tag, der sich erhebt aus Müh und Plag; der Alltag sich mit Sorg verbindt, bei Gott ein fester Halt sich find.
(2. Strophe des Litzendorfer Wallfahrtsliedes, verfasst vom Heimatdichter Johann Hofmann)
Nach mehreren kurzen Pausen erreichen wir um 7.15 Uhr die Hollfelder Mühle. Der Stadtpfarrer Bernhard Simon begleitet dann mit den Hollfelder Ministranten die Pilger in die Salvatorkirche, wo um 7.30 Uhr das Wallfahreramt gehalten wird.
Um 9.30 Uhr findet dann eine Kreuzwegandacht mit dem Heimatpfarrer Georg Lohneiß in der St. Salvatorkirche statt. Insbesondere die Autowallfahrer sind eingeladen, auch an dieser Andacht teilzunehmen.
Auf den Rückweg machen sich die Pilger dann nach der Andacht um 13 Uhr. Vorher hält der Ortsgeistliche noch um 12.30 Uhr eine Andacht und ehrt mit dem verdienten Pilger Gerhard Pickel die Jubiläumswallfahrer.
Nach einer Einkehr im Gasthaus „Zur Post“ in Tiefenellern brechen dann die Wallfahrer um 18 Uhr auf in Richtung Litzendorf, wo sie gegen 19 Uhr vor Litzendorf vom Heimatpfarrer mit den Ministranten empfangen und in die Kirche begleitet werden.
Es wäre eine sehr nette Geste, wenn eine große Anzahl von Pfarrbürgerinnen und Pfarrbürgern die Wallfahrer ab der Brunngasse (Alten Mühle) abholen würden.