Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Wissenswertes

1. Altar und Ambo

Altar und Ambo wurden von einem fränkischen Künstler nach Vorstellungen des Kirchenbauvereins hergestellt und aufgebaut. Biblische Darstellungen von Brot und Wein (Ähren und Reben) zieren den bronzenen Altarunterbau und charakterisieren gleichsam unsere ländliche fränkische Heimat. Die Sonne im mittleren Feld symbolisiert Kraft und Wachstum und soll Christus als den Schöpfer aller Dinge herausstellen. Aus einem Stück "Jura" besteht die mächtige Altarplatte und reiht sich somit in die fränkische Skala ein.

Die Deutung des Ambos formuliert der Künstler so:
"Flammenähnliche Formelemente bündeln sich im unteren Bereich, steigen nach oben und umspielen gleichsam die Steinplatte, auf der die Heilige Schrift verlesen wird. Damit wird gesagt: Vom Ort, an dem das Wort Gottes verkündet wird, soll Inspiration und Begeisterung ausgehen".

Der Bildhauer wurde 1955 in Bamberg geboren. Nach Abitur und Ausbildung in der väterlichen Werkstatt absolvierte er ein Studium in München. Seit 1985 ist er als freischaffender Bildhauer tätig.

2. Die Ikone »Maria von der Immerwährenden Hilfe«

Mit großer Mehrheit wurde in der Mitgliederversammlung »Maria von der Immerwährenden Hilfe« als

Schutzpatronin unserer neuen Kirche gewählt. Sie wird nicht als Figur, ondern als Ikone dargestellt; Ikone bedeutet Antlitz. Aller Wahrscheinlichkeit nach entstand das Original im 14. Jh. auf der Insel Kreta. Es gehört zur Darstellungsart »Maria als Wegbegleiterin«. Nach wechselvollen Irrfahrten wurde das Gnadenbild 1867 Papst Pius IX. den Redemptoristen für Ihre Kirche »Sant' Alfonso« in der Via Merulina in Rom anvertraut. Hier wird die Ikone noch immer aufbewahrt. Die exakte Bezeichnung ist: »Maria, Mutter von der Immerwährenden Hilfe«. Das Patrozinium feiert man am 27. Juni.

Unsere Ikone wurde bei der russischen Ikonenmalerin Marina Feodosiewna Michalewa in Auftrag gegeben, die für die Fertigstellung ca. 6 Monate benötigt hat. Die Künstlerin wurde uns durch den Organisator und Hauptverantwortlichen der »Russlandhilfe«, Pater Rolf-Philipp Schönenberger vermittelt.
Diese Ikone mit unserer Schutzpatronin befindet sich im Altarraum an der linken Seitenwand.

3. Die Kreuzigungsgruppe

Die barocke Kreuzigungsgruppe bestehend aus den Figuren der Schmerzhaften Gottesmutter, des Hl. Johannes sowie das Kreuz unseres Erlösers wurden von einem Südtiroler Herrgottschnitzer geschaffen. Waren Sie zuerst Mittelpunkt der Gottesdienste im Provisorium, so prägen Sie heute den Mittelpunkt im Altarraum unserer neuen Kirche.

4. Der Tabernakel

In der rechten Seitenwand des Altarraumes ist der Tabernakel eingelassen. Dieser ist Sinnbild und Aufbewahrungsort des eucharistischen Brotes. Erkennungszeichen einer katholischen Kirche. Er wurde von einem Schammelsdorfer Mitbürger gespendet. Die Ähren auf dem Tabernakel versinnbildlichen das Brot des Lebens.

5. Weihwasserkessel und Kreuzweg

Der bronzene Weihwasserkessel, der im hinteren Teil der Kirche steht, symbolisiert das Sakrament der Taufe, das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben. Die Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ bringt das in verdichteter Weise zum Ausdruck. Dieser Weihwasserkessel wurde von einem Schammelsdorfer Mitbürger angefertigt.

Der Kreuzweg aus Bronze, welcher sich harmonisch im Innenraum der Kirche, an den Seitenwänden einfügt, wurde am 19. März 2006 von Pfarrer Georg Lohneiß feierlich eingeweiht.