Festgottesdienst zur Nachfeier von Mariä Lichtmess in Schammelsdorf
Kerzenweihe mit Blasiussegen
Am Donnerstag, den 3. Februar findet um 19 Uhr ein Festgottesdienst anlässlich Mariä Lichtmess statt. Pfarrer Georg Lohneiss wird hierzu nach altem Brauch auch die Kerzenweihe abhalten und nach dem Gottesdienst den Blasiussegen spenden. Die Ministranten bieten nach dem Gottesdienst Kerzen gegen eine Spende an. Diese kommt einen guten Zweck zugute. Herzliche Einladung ergeht an alle Pfarrangehörigen von Litzendorf/Lohndorf:
Bitte beachten Sie, dass um 18:30 Uhr der Rosenkranz anlässlich einer Taufe entfällt.
Darstellung des Herrn oder Mariä Lichtmess (früher auch: Mariä Reinigung, Purificatio Mariae) ist ein Fest
am der vierzigsten Tag nach Weihnachten, das in mehreren christlichen Konfessionen am 2. Februar gefeiert wird.
Das kirchliche Fest entstand im 4. Jahrhundert in Jerusalem als Nebenfest von Christi Geburt und wurde im
5. Jahrhundert durch den Brauch der Lichterprozession angereichert. Das Festdatum war hier anfangs der
14. Februar (berechnet ab vom Fest der Erscheinung des Herrn ab), ab dem 6. Jahrhundert der 2. Februar
(berechnet vom 25. Dezember). Mit der Darstellung des Herrn im Jerusalemer Tempel feierte man zugleich
den ersten Besuch Jesu Christi in der Heiligen Stadt.
Die katholische Kirche feiert den Tag in Erinnerung altchristlichen Jerusalemer Brauchtums mit Kerzensegnung und Luzernar (vgl. Lk 2,32 EU). Lange wurde der marianische Inhalt des Festes betont („Mariä Lichtmess“).
Seit der Liturgiereform nennt man in der Liturgie Fest Darstellung des Herrn. Der Tag hat im allgemeinen
römischen Kalender den Rang eines Festes. Die liturgischen Texte betonen die Begegnung der Gemeinde
mit Christus, vor allem in der Eucharistie.
Von den gesegneten Kerzen erwartete man vielfach eine Unheil abwendende Wirkung. Dieses Motiv des
Lichtmesstages verband sich mit dem Blasiussegen, der häufig im Anschluss an die Liturgie des
Lichtmesstages gespendet wird; der Gedenktag des hl. Blasius ist jedoch der 3. Februar.