Festgottesdienst in Schammelsdorf zur Nachfeier von Mariä Lichtmess
Bitte beachten Sie, dass um 18:30 Uhr der Rosenkranz anlässlich einer Taufe entfällt.
Darstellung des Herrn oder Mariä Lichtmess (früher auch: Mariä Reinigung, Purificatio Mariae) ist ein Fest
am der vierzigsten Tag nach Weihnachten, das in mehreren christlichen Konfessionen am 2. Februar gefeiert
wird.
Das kirchliche Fest entstand im 4. Jahrhundert in Jerusalem als Nebenfest von Christi Geburt und wurde im
5. Jahrhundert durch den Brauch der Lichterprozession angereichert. Das Festdatum war hier anfangs der
14. Februar (berechnet ab vom Fest der Erscheinung des Herrn ab), ab dem 6. Jahrhundert der 2. Februar
(berechnet vom 25. Dezember). Mit der Darstellung des Herrn im Jerusalemer Tempel feierte man zugleich
den ersten Besuch Jesu Christi in der Heiligen Stadt.
Die katholische Kirche feiert den Tag in Erinnerung altchristlichen Jerusalemer Brauchtums mit Kerzensegnung
und Luzernar (vgl. Lk 2,32 EU). Lange wurde der marianische Inhalt des Festes betont („Mariä Lichtmess“).
Seit der Liturgiereform nennt man in der Liturgie Fest Darstellung des Herrn. Der Tag hat im allgemeinen
römischen Kalender den Rang eines Festes. Die liturgischen Texte betonen die Begegnung der Gemeinde
mit Christus, vor allem in der Eucharistie.
Von den gesegneten Kerzen erwartete man vielfach eine Unheil abwendende Wirkung. Dieses Motiv des
Lichtmesstages verband sich mit dem Blasiussegen, der häufig im Anschluss an die Liturgie des
Lichtmesstages gespendet wird; der Gedenktag des hl. Blasius ist jedoch der 3. Februar.